Lösung · LOTOTO.digital
LOTOTO.digital: bestehende Technologie, angepasst an Ihren Prozess
Wir beginnen nicht mit der Software, sondern mit Ihrem Verfahren. Die Technologie ist vorhanden und im realen Betrieb bewährt. Bei der Einführung richten wir sie so ein, dass sie die Regeln, Rollen und Dokumente berücksichtigt, die Ihr Betrieb tatsächlich verwendet.
Die Technologie haben wir. Wir richten sie nach Ihrem Verfahren ein.
Was ist LOTOTO.digital?
Kurze AntwortLOTOTO.digital ist eine Lösung der DANUBE DIGITAL s. r. o. für die Digitalisierung von LOTO- und LOTOTO-Prozessen in Industriebetrieben. Sie besteht aus einer Webanwendung und einer Leistung, mit der wir die Anwendung an Ihren konkreten Prozess anpassen.
Vor einem Eingriff an einer Anlage muss die Instandhaltung verlässlich wissen, ob die richtige Anlage identifiziert ist, welche Energien getrennt werden müssen, wer die einzelnen Schritte ausgeführt hat, wer noch an der Anlage arbeitet und wann sie wieder in Betrieb gehen darf. Sind diese Informationen auf Papier-Arbeitsfreigabe, Tabelle, Telefonat und Erfahrung einzelner Personen verteilt, kostet ihre Prüfung Zeit und erfordert konsequente Abstimmung.
LOTOTO.digital bündelt sie an einem Ort und knüpft weitere Schritte an erfasste Bestätigungen. Es handelt sich nicht um ein Standardprodukt mit einem starren Workflow, sondern um eine Technologie, die wir nach Ihrer Arbeitsweise einrichten. Den größeren Zusammenhang beschreiben wir auf der Seite Digitalisierung von LOTOTO.
Was lässt sich im LOTOTO-Prozess digitalisieren?
Kurze AntwortArbeitsfreigaben, die Erfassung der Verriegelung je Energie, Rollen und Berechtigungen, die Arbeit mehrerer Gruppen, der Audit Trail und als individuelle Leistung auch bestehende Arbeitsanweisungen.
Lässt sich das System an einen bestehenden LOTOTO-Prozess anpassen?
Kurze AntwortJa, darauf beruht unser Ansatz. Workflow, Rollen, Freigaben und Dokumente richten wir nach den Regeln Ihres Betriebs ein, nicht umgekehrt.
Jeder Betrieb beantwortet dieselben Fragen anders. Bei der Einführung gehen wir mit Ihnen vor allem diese Punkte durch:
- Wer beantragt die Verriegelung und wer bereitet die Arbeitsfreigabe vor.
- Wer trennt die einzelnen Energiearten und wer darf sie sichern, zum Beispiel ein Elektriker nur die elektrische Energie.
- Wer kennzeichnet die Anlage und wie die Kennzeichnung erfasst wird.
- Wer gibt frei und in welcher Reihenfolge.
- Berechtigungen für Anlagen und Bereiche – wer welche Anlagen freigeben darf.
- Übernahme von Schlüssel, Schloss oder Marke – ob und wie sie erfasst wird.
- Arbeitsgruppen – wie sie sich der Verriegelung anschließen und wer für sie verantwortlich ist.
- Vertretung – wer einen Schritt für eine abwesende Person übernehmen darf.
- Übergabe der Arbeit beim Schichtwechsel.
- Tryout – wie die Wirksamkeitsprüfung der Trennung in den Workflow eingebunden wird.
- Dokumente – Formularvorlagen für gefährliche Arbeiten und das Anhängen ausgefüllter Dokumente.
- Anlagenkennzeichnung – Ihre bestehenden Kennzeichen, technologischen Bezeichnungen oder Konzernstandards; Anlagen müssen nicht neu nummeriert werden.
Der Schritt Tryout gehört immer zu LOTOTO. Wie er erfasst und in den digitalen Workflow eingebunden wird, legen wir nach den Regeln des jeweiligen Betriebs fest. Ebenso richten wir Rollen und Berechtigungen ein: Das Beispiel aus einem bestehenden Einsatz ist nur ein Ausgangspunkt, kein verbindliches Schema.
Was ist heute im Betrieb bewährt?
Kurze AntwortDer Kern des LOTOTO-Prozesses ist in der Anwendung umgesetzt und wird im realen Betrieb genutzt: vom Anlagenregister über die Verriegelung je Energie bis zu Archiv und Audit-Log.
Wie die Arbeit mehrerer Gruppen und der Anschluss einer Gruppe an die Verriegelung funktionieren, beschreiben wir auf der Seite Gruppenverriegelung. Die Anwendung sendet Benachrichtigungen in der Anwendung und per E-Mail, zum Beispiel bei einem neuen Antrag oder einer Freigabe.
LesenGruppenverriegelungWas können wir nach Ihren Anforderungen ergänzen?
Kurze AntwortJe nach Prozess und Anforderungen des Betriebs lässt sich die Lösung erweitern. Diese Teile gehören nicht zum heutigen Einsatz; wir konzipieren sie bei der Implementierung.
- Erfassung des Tryout als eigener Schritt – Person, Zeitpunkt, Trennstelle und Ergebnis nach Ihren Regeln.
- Digitale Arbeitsanweisungen – bestehende Papier- und PDF-Anweisungen als interaktive Schritte, als individuelle Leistung.
- Identifikation der Mitarbeitenden mit RFID-Karten passend zu Ihrem Kartensystem.
- Kiosk-Arbeitsplätze im Betrieb für Mitarbeitende ohne eigenes Gerät.
- Erfassung der Übernahme von Schlüssel, Schloss oder Marke.
- Digitale Formulare und Dokumente – Ausfüllen, vorausgefüllte Daten, elektronische Freigabe und Archivierung direkt in der Anwendung statt angehängter gescannter PDFs. Mehr im Abschnitt digitale Formulare.
Den Umfang der Erweiterungen legen wir nach der Prozessanalyse fest. Wir bieten sie nicht als fertige Module an.
Wie läuft die Einführung ab?
Kurze AntwortSchrittweise: von der Analyse Ihres bestehenden Prozesses über die Prüfung der Daten und die Einrichtung des Workflows bis zum Pilotbetrieb in einem ausgewählten Bereich und zur Ausweitung.
- Analyse des bestehenden ProzessesWir gehen Ihr LOTOTO-Verfahren, Ihre Arbeitsfreigaben, Rollen und die heute genutzte Dokumentation durch.
- Prüfung des AnlagenregistersWir prüfen das Anlagenregister, die Energiearten und die Zuordnung zu den Trennstellen. Die Erfassung ist nur so gut wie diese Daten.
- Rollen, Berechtigungen und Workflow einrichtenWir legen fest, wer beantragt, freigibt und ausführt – und für welche Anlagen oder Bereiche.
- Pilotbetrieb in einem ausgewählten BereichWir erproben die Lösung in einem kleineren Teil des Betriebs und passen sie nach den Erfahrungen der Mitarbeitenden an.
- Betrieb und AusweitungWir vereinbaren das Vorgehen bei Nichtverfügbarkeit des Systems, schulen die Anwender und weiten die Lösung auf weitere Bereiche aus.
Zur Einführung gehört auch die Prüfung der Netzverbindung an den Orten, an denen mit dem System gearbeitet wird. Das Vorgehen bei Nichtverfügbarkeit des Systems muss vor dem Produktivbetrieb klar sein.
Wie wird im Betrieb mit dem System gearbeitet?
Kurze AntwortIm Webbrowser auf PC, Tablet oder Smartphone, ohne Installation. Die Anlage wird per Scan des QR-Etiketts ausgewählt, aktive Verriegelungen können auf einem Wandbildschirm angezeigt werden.
Ob Smartphone, PC oder Kiosk, hängt von den Arbeitsbedingungen ab und davon, wie sich die Mitarbeitenden im Betrieb bewegen. Bei Kiosken muss jede Aktion eindeutig einer bestimmten Person zugeordnet und deren Sitzung beendet werden. Weder QR-Code noch RFID-Karte bestätigen die durchgeführte Trennung – sie erleichtern nur den Zugang zum richtigen Eintrag oder Konto. Mehr auf der Seite QR-Arbeitsanweisungen.
Wo läuft das System?
Kurze AntwortJe nach Ihren Anforderungen an Verfügbarkeit, Verwaltung und Sicherheit. Eine Variante ist ein Server direkt im Werk mit Fernzugriff über VPN.
Die konkrete Architektur wählen wir gemeinsam mit Ihrer IT. Entscheidend ist, wo die Daten gespeichert werden, wer das System verwaltet und von wo aus die Mitarbeitenden darauf zugreifen müssen.
Was ersetzt digitales LOTOTO nicht?
Erfahrung aus dem realen Betrieb

LOTOTO-Referenz
LOTOTO in der industriellen Praxis
Im Zementwerk Danucem haben wir den LOTOTO-Prozess digitalisiert. Die Erfahrung aus dem realen Betrieb – vor allem bei der Koordination von Arbeitsgruppen, der Trennung jeder Energie einzeln und bei Vertretungen – bringen wir heute in Lösungen für weitere Betriebe ein.
Häufige Fragen
Müssen wir unser LOTOTO-Verfahren ändern, um das System zu nutzen?
Nein. Wir gehen von Ihrem freigegebenen Verfahren aus. Stoßen wir bei der Analyse auf unklare Stellen, etwa eine unklare Verteilung der Verantwortung, besprechen wir sie mit Ihnen – die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Können wir mit nur einem Bereich des Betriebs beginnen?
Ja, das empfehlen wir. Ein Pilotbetrieb in einem ausgewählten Bereich ermöglicht es, die Einrichtung in der Praxis zu prüfen, bevor sie auf das gesamte Werk ausgeweitet wird.
Muss auf dem Smartphone eine App installiert werden?
Nein. Die Anwendung läuft im Webbrowser auf PC, Tablet und Smartphone.
Können wir eigene Formulare für gefährliche Arbeiten verwenden?
Ja. Der Administrator lädt Ihre Formularvorlagen hoch, und ausgefüllte Dokumente werden an den Verriegelungseintrag angehängt, bei dem sie auch im Archiv verbleiben.
Was passiert, wenn das System vorübergehend nicht verfügbar ist?
Das Vorgehen bei Nichtverfügbarkeit des Systems ist Teil der Einführung und wird vor dem Produktivbetrieb nach Ihren Regeln vereinbart. Physische Verriegelung und Kennzeichnung hängen nicht von der Verfügbarkeit der Software ab.
Nächster Schritt
Zeigen Sie uns Ihren LOTOTO-Prozess.
Wir gehen Ihr bestehendes Verfahren und Ihre Arbeitsfreigaben mit Ihnen durch. Danach schlagen wir vor, wie ein digitaler Workflow die Regeln Ihres Betriebs berücksichtigen kann.
